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Umwelterziehung in der Schule

Die Schönheit der Natur und der Umwelt entdecken – das ist eine Aufgabe, die in den zubetonierten Großstädten gar nicht mal so einfach ist. Man muss heutzutage schon mal genauer beobachten, wo sich schöne Fleckchen befinden. In den deutschen Städten gibt es zwar schöne Flussufer und auch Parkanlagen, doch die wahre Natur tritt hier meist in den Hintergrund.

Ein persönliches Verantwortungsgefühl für die Umwelt zu entwickeln gehört zu den fächerübergreifenden Aufgaben der deutschen Schulen. Hierbei bieten sich Projekttage in der Schule an, um dem Nachwuchs den bewussten Umgang mit der Natur näher zu bringen. Energie und Wasser zu sparen, Abfälle zu vermeiden und ordnungsgemäß zu entsorgen sind wichtige Voraussetzungen für eine energie- und umweltfreundlichere Zukunft. Im Schulunterricht kann man den verantwortungsbewussten Umgang mit Natur, Flora und Fauna ganz praktisch lernen: Zum Beispiel mit einem Fotoworkshop quer durch die Natur, also z.B. unter dem Leitthema „Fototage im Wald.“

Man braucht dafür lediglich eine gewisse Grundausstattung, wie funktionstüchtige Digitalkameras  und ein bisschen Know-How mit den Basics der Fotografie – und schon kann die Fototour losgehen. Im Wald warten die schönsten Motive darauf, entdeckt zu werden. Der Clou: Digitalkameras liegen bei den Kids voll im Trend. Der Motivationsschub ist quasi garantiert!

Eine weitere Überlegung ergibt sich hinsichtlich der Gestaltung von Blumenbeeten im Garten. Aber dabei ist nicht nur der Schulgarten gemeint, sondern der hauseigene Garten. Allgemein empfiehlt sich ja eine enge Zusammenarbeit zwischen Elternhaus und den schulischen Institutionen, teilen diese beiden Komponenten schließlich den Erziehungsauftrags des Nachwuchses gleichermaßen.

Als pädagogische Grundrichtlinien sollten die einzelnen Lehrkräfte zusammenarbeiten, um fächerübergreifende Unterrichtsprojekte zum Thema zusammenzustellen. Projekttage zum Thema „Klimawandel“, „Umweltschutz“, „erneuerbare Energien“ bieten sich an, um die Schüler mit den heiklen umweltpolitischen Themen zusammenzubringen. Den Schülern sollte in erster Linie das Gefühl gegeben werden, selbst aktiv werden zu müssen und für die Sicherung ihrer Zukunft verantwortlich zu handeln. Es versteht sich von selbst, dass Schüler innerhalb der Schule Pflichtdienste, wie die Reinigung der Pausenhallen, übernehmen sollten. In der Schule wird schließlich der Grundstein dafür gelegt, in welche Richtung sich die umweltpolitische Zukunft gestaltet. 

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